Nachruf Lisa Heinrich

Mit tiefer Betroffenheit und Trauer müssen wir bekannt geben, dass unsere liebe Kollegin Lisa Heinrich unerwartet und plötzlich am Sonntag, den 16.01.2022 im Alter von 55 aus diesem Leben geschieden ist.

Wir durften Lisa im Laufe der Jahre, in denen Sie für den Verein tätig war, als humorvolle, kluge, verlässliche und sehr liebevolle Mitarbeiterin, Kollegin und Freundin kennen lernen.

Seit Jänner 2005, als ihre beiden Töchter noch klein waren, hat sie als Tagesmutter unzählige Kinder zu Hause betreut und vor Kindergarteneintritt auf den ersten Schritten begleitet. Die Rückmeldungen der Eltern waren immer so positiv und voll Dankbarkeit, dass ihre Kleinen so gut bei Lisa aufgehoben waren. 

Im August 2014 hat sie sich dann nach einer Bildungskarenz und Ausbildung zur Lebens- und Sozialberaterin kurzfristig der Erziehungsberatung gewidmet.

Als Anfang 2018 eine mobile Tagesmutter gesucht wurde, ergab sich die glückliche Fügung, dass Lisa sich bei uns beworben hatte und wir dadurch eine erfahrene und sehr kompetente Kollegin wieder ins Boot holen konnten.

Im Zuge ihrer Tätigkeit als mobile Tagesmutter hat Lisa ihre Erfahrung als Mutter und Tagesmutter, ihre Kompetenz und ihr Wissen als Lebens- und Sozialberaterin aber auch ihr ganzes Herz, ihren Humor und ihre Bodenständigkeit zum Einsatz gebracht. Sie hat damit vielen Kolleg*innen zur Seite gestanden und sie im Arbeitsalltag unterstützt.

Wenig verwunderlich ist es also, dass wir alle sprachlos und ungläubig bleiben, dass wir Lisa nun nicht mehr bei uns haben. Wir werden Sie sehr vermissen.

In Erinnerung bleibt uns Lisa durch die vielen Begegnungen voll Lachen, Vertrauen und Freundschaft. Sie hat es immer geschafft, Brücken zu bauen, Unterschiede bestehen zu lassen und in allem etwas sehr Positives zu erkennen.

Mit tiefer Anteilnahme dürfen wir uns gemeinsam mit ihrem Ehemann und den beiden Töchtern sowie der Familie und Freunden am Freitag, 28.01.2022 um 12h von Lisa am Friedhof Eßling verabschieden.

„Herr Janosch, wie bekommt man seine Tränen wieder in den Griff?
Gar nicht. Wer weint, muss sonst nichts anderes machen, das ist schön. 
Wondrak nimmt sich ein Bettlaken und weint, solange die Tränen reichen.“
Janosch, Zeitmagazin